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Gewässerqualität in äußeren Küstengewässern und Ostsee

Wie verändert sich die Gewässerqualität der Ostsee und ihrer Küstengewässer vor dem Hintergrund des Klimawandels? Und wie können sich die Referenzwerte und Zielzustände entsprechend der WRRL für die Küstengewässer und die Ostsee vor dem Hintergrund des Klimawandels ändern?

Die Ergebnisse der Einzugsgebietsmodell-Simulationen liefern die Eingangsdaten für die Gewässerqualitätsmodelle der Küstengewässer und der Ostsee. Die simulierten Stofffrachten zu Beginn des industriellen Zeitalters werden auf das zukünftige Klima projiziert und die Konsequenzen für die Referenzwerte und Zielzustände in den Küstengewässern und der Ostsee dargestellt. Als Vergleich dazu werden die gegenwärtigen Flussfrachten in die Ostsee aufgegriffen und ihre Konsequenzen simuliert, zusätzlich auch mit veränderten Klimabedingungen. Von Bedeutung sind dabei weniger Veränderungen im Jahresmittel sondern vielmehr Veränderungen innerhalb der Jahresgänge. Trockenere Sommer und reduzierte sommerliche Stofffrachten oder auch feuchtere, wärmere Winter können beispielsweise weitreichende Konsequenzen für die Verfügbarkeit (Limitierung) von Nährstoffen für Phytoplankton in den Küstengewässern besitzen. Die Artenzusammensetzung und -sukzession, die Algenbiomasse und speziell potentiell toxische Blaualgenblüten können dadurch massiv betroffen werden.

 

Leitung des Teilprojekts: Dr. Thomas Neumann, Arbeitsgruppe Küsten- und Meeresmanagement

Beteiligte Partner: 
IOW, LLUR
Kontakt
Institution: 
Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW)
Straße, Nr.: 
Seestraße 15
PLZ, Ort: 
18119 Rostock
Telefon: 
+49 381 5197-0
Fax: 
+49 381 5197-211
Web: 
www.io-warnemuende.de
Ansprechpartner: 
Kontakt: 
Web: 
http://www.io-warnemuende.de/bio-ag-ikzm.html
Ansprechpartner: 
Inga Krämer