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Lettland

Anpassung an den Klimawandel mit Bezug auf Binnen- und Küstengewässer wurde in den letzten Jahren in dem Projekt KALME in Lettland untersucht. Eine enge Kooperation mit diesem und anderen Projekten im Ostseeraum ermöglicht einen guten Austausch von Erfahrungen und Ergebnissen.

In Lettland läuft von 2006 bis 2009 das Nationale Forschungsprogramm KALME („Climate change impact on water environment in Latvia“) zu den Auswirkungen des globalen Klimawandels auf Seen, Flüsse und die lettische Ostseeküste mit den Küstengewässern. Basierend auf wissenschaftlichen Ergebnissen werden Adaptations- aber auch Mitigationsmaßnahmen erarbeitet und eingesetzt, wobei die marinen Ökosysteme im Vordergrund stehen. Das Forschungsprogramm stellt eine wichtige Ergänzung im Bereich der Gewässerforschung dar, welche aufgrund ähnlicher naturräumlicher Gegebenheiten in der Region den grenzüberschreitenden Informationsaustausch fördert und belebt.

Die Universität Lettland ist zudem auch in dem Projekt BaltCICA beteiligt, das in 13 Fallstudien im gesamten Ostseeraum Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel untersucht und erprobt. Auch die deutsche Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern ist in BaltCICA vertreten (IOW und EUCC-D). Damit ist eine enge Kooperation zwischen RADOST und vergleichbaren Projekten in Ostseeanrainerstaaten gewährleistet. Die Partnerregion wurde eingeworben durch das IOW.